Chronik

Seit der Gründung der Lebenshilfe Stade e.V. vor 50 Jahren haben wir unsere Einrichtungen und Angebote stetig erweitern und an die Anforderungen unserer Kunden anpassen können.

Lesen Sie hier, wie sich unser Elternverein von Beginn an bis heute entwickelt hat.

11. Oktober 1963

Gründung der Lebenshilfe Stade e.V. Dem ersten Vorstand gehörten an: Dr. Hans-Joachim Wessolowski (1. Vorsitzender) Karl-Heinz Böttcher (2. Vorsitzender).

1964

Beginn mit der praktischen Arbeit in einem Raum der damaligen Fröbel- (Sonder-) Schule. Ein Sonderschullehrer unterrichtete an zwei Nachmittagen in der Woche mehrere Kinder mit Behinderung.

1966

Eröffnung eines Sonderkindergartens in den angemieteten Räumen "Hinterm Hagedorn", die der Lebenshilfe vom Landkreis Stade zur Verfügung gestellten wurden.

1973

Die Anzahl der zu betreuenden Kinder wuchs stetig und die Lebenshilfe mietete zwei Gruppenräume in der früheren Schule des Dorfes Hagenah an.

1975

Grundsteinlegung für den Neubau Am Hohen Felde 53 und Einzug in die neuen Räume. Zwischenzeitlich war die Schülerzahl auf 70 angewachsen.

1976

Die Tagesbildungsstätte wurde entsprechend § 50 des Niedersächsischen Schulgesetzes als eine Einrichtung anerkannt, die schulpflichtige, geistig behinderte Schüler aufnehmen kann und somit Schulcharakter hat.

Im selben Jahr wird die neue Turnhalle, die durch eine DOW-Spende errichtet wurde, offiziell übergeben.

1982

Der Stader Kreistag überträgt rückwirkend zum 01.01.1982 den beiden Lebenshilfe-Einrichtungen in Stade und Buxtehude, die in der Arbeitsgemeinschaft "Frühe Hilfe" zusammenarbeiten, die sonderpädagogische Frühförderung der Kinder bis zu drei Jahren.

1983

Auszeichnung des jetzigen Ehrenvorsitzenden und Gründers des Vereins Lebenshilfe in Stade, Karl-Heinz Böttcher, mit dem Verdienstkreuz am Bande.

1986

Einrichtung der ersten integrativen Kindergartengruppe, in der Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam erzogen werden. In den nächsten Jahren folgt die Erweiterung um eine zweite Integrationsgruppe.

1991

Kauf eines Zweifamilienhauses in der Bremervörder Straße 83d. Hier werden die Schüler der beiden Abschlussklassen betreut.

1996

Die erste Kooperationsklasse der Lebenshilfe wird an der Grundschule am Burggraben eingerichtet. Behinderte Schüler der Lebenshilfe lernen gemeinsam mit nicht behinderten Schülern einer Grundschule.

In den nachfolgenden Jahren wurden weitere Kooperationsklassen an Grund- und Hauptschulen sowie Orientierungsstufen an verschiedenen Standorten in der Stadt und dem Landkreis Stade aufgebaut.

1999

Kauf eines ehemaligen Kasernengebäudes in Stade-Ottenbeck und Umbau des Hauses zum Kindergarten.

Im selben Jahr wird die erste 14-tägige Ferienmaßnahme für Kinder mit Behinderung durchgeführt, die fortan jährlich stattfindet.

2001

Umzug des Heilpädagogischen- und Integrationskindergartens sowie der Abteilung Frühförderung & Beratung in das neue Gebäude im Stadtteil Stade-Ottenbeck.

2003

Im Oktober feiert die Lebenshilfe Stade e.V. ihr 40-jähriges Jubiläum. Noch davor wurde das Haupthaus am Hohen Felde umgebaut und erweitert.

2005

Einrichtung einer Kindergartengruppe für Kinder mit einer Hörschädigung im Kindergarten der Lebenshilfe. Zur selben Zeit wird das Gebäude in der Bremervörder Straße 83d umgebaut, in das dann die Abteilung Frühförderung & Beratung einzieht.

2006

Das Angebot der Offenen Hilfen wird um den Familienentlastenden Dienst (FeD) erweitert. Im Sommer des Jahres kauft die Lebenshilfe Stade e.V. ein Grundstück in der Mittelstraße in Stade, um dort ein Wohnhaus für Menschen mit Behinderung neu zu errichten.

Die Lebenshilfe baut ihr Angebot durch Einführung der Therapiepraxen u. a. für Ergo- und Physiotherapie im Haupthaus sowie das Ambulant Betreute Wohnen weiter aus.

2007

Eröffnung der Tagesgruppe für Kinder und Jugendliche aus der Stadt und dem Landkreis Stade. Durch eine DOW-Spende finanziert, kann die Lebenshilfe ein Therapiepferd und eine Hebeanlage für Rollstuhfahrer anschaffen.

Dem FeD folgt die Einrichtung des Familienunterstützenden Dienstes (FuD).

2007

Verabschiedung der Satzungsänderung und erstmalige Wahl des Aufsichtsrats durch die Mitgliederversammlung.

Gabriele Wartig wird als erste hauptamtliche Geschäftsführerin durch den Aufsichtsrat bestellt.

2009

Der Grundstein für den Neubau des Wohnhauses der Lebenshilfe Stade e.V. in der Mittelstraße wird gelegt, ein paar Monate später ziehen die ersten Bewohner ein.

2010

Beginn des Neubaus der Krippe auf dem Gelände des Kindergartens in Ottenbeck.

2011

Eröffnung der ersten "inklusiven" Krippengruppe.

2012

Die Lebenshilfe erweitert ihr Angebot um den neuen Bereich Arbeit.

2013

Die Therapiepraxen erweitern ihr Angebot um die Logopädie und die Integrative Lerntherapie. Das immer breitere Spektrum an klassischen und modernen Therapieverfahren richtet sich an alle Menschen in Stade und Umgebung.

In einem weiteren Anbau an das Ottenbecker Kinderhaus wird nach dem Erfolg der ersten Krippengruppe eine zweite Gruppe eröffnet. Direkt nebenan wird in einem modernen Neubau die Kinderwelt der Lebenshilfe Stade e.V. errichtet, ein bilingualer Kindergarten, der ab November seine Arbeit aufnimmt.

Der jüngste Bereich Arbeit schließt eine Kooperation mit der Werkhof und Wohnstätten Lebenshilfe Cuxhaven gGmbH.

2015

Niko Lampio wird durch den Aufsichtsrat als neuer hauptamtlicher Geschäftsführer bestellt.